Freitag, 24. August 2012

Sonnenblumen-Mandel-Butter!

Ja, die habe ich gemacht! Zu lecker, da kann ich so mit einem Löffel rein (kein Wunder, dass das Glas schon fast leer ist). Andere Kreationen der Woche: Birnenmus (mit Birnen aus dem Garten; der Kleine konnte davon gar nicht genug bekommen!); Müsliriegel (an dem Rezept muss ich jedoch noch etwas pfeilen).

So meine Lieben, langsam aber sicher läuft die Zeit hier in Amerika für mich ab. Noch knappe 2 Wochen sind übrig! Trotzdem bricht noch keine Panik aus! (Vielleicht bei meinen Gasteltern?!) Die letzte Woche lief so ziemlich normal ab:

5.15 Uhr: Aufstehen! Anziehen, Bett machen, emails und facebook auf meinem Ipad überprüfen
6.00 Uhr: Ab nach unten - Snacks für die Kinder einpacken, Spülmaschine ausräumen, ggf. ein wenig aufräumen
6.30 Uhr: Tee trinken und dabei im Web surfen (letzte Woche bestand dies hauptsächlich aus Wohnungssuche, Rezeptesuche, Facebook-Chat, und emails beantworten)
7.00 Uhr: chat mit meinem Gastvater (der ist immer ein wenig schneller im Bad als meine Gastmutter); Obstsalad schnibbeln für meine Gasteltern (wir haben einfach zu viel im Kühlschrank dank der Riesenpackungen an Beeren und co. von "Costco")
7.25 Uhr: Jungs wecken - Zähne putzen, ab in die Dusche, eincremen, anziehen; Betten machen; ggf. Waschmaschine starten; Frühstück machen (meist 3 verschiedene Gerichte!)
8.00 Uhr: Meine Gastmutter hat es auch endlich geschaft:) Küsschen zum Abschied; Frühstück, anschließend Küche säubern, gefolgt von ein paar Runden UNO
8.40 Uhr: Ab ins Auto - auf geht's zum Camp!
9.05 Uhr: Sport im Fintesstudio (das praktischerweise gleich neben dem Camp-Gebäude ist)
10.00 Uhr: zurück nach Hause und unter die Dusche; kleiner Snack; dann entweder Wäsche machen oder einfach nur ein wenig relaxen und übers Mittagessen nachdenken
11.40 Uhr: Ab zum Camp und die Jungs abholen, Mittagessen vorbereiten
12.45 Uhr: Mittagessen, anschließend Küche aufräumen
1.30 Uhr: Hausaufgaben, Klavier üben, Spielen (UNO ist im Moment auf der Hitliste ganz oben)
3.00 Uhr: Fertig machen für Taekwondo (Dienstags und Donnerstags, Freitag Klavierunterricht)
3.15 Uhr: auf zum Taekwondo/Klavierunterricht (Montag und Mittwoch: Spaziergang)
3.30 - 5.05 Uhr: Taekwondo! (...ich bin echt dankbar für mein Ipad und die Tatsache, dass es dort eine Internetverbindung gibt...)
5.15 Uhr: wieder daheim, essen kochen (falls es keine Reste gibt)
6 Uhr: Abendessen, ggf. später, falls meine Gasteltern noch nicht eingetroffen sind; Spülmaschine einräumen
7 Uhr: Relaxen! Meist am Computer, Ipad, mit meinen Gasteltern und den kids, oder mit einem netten Buch
9.30 Uhr: Gute Nacht!

Gestern sah der Tag ein wenig anders aus: Ich stand morgens schon fertig in meiner Sportbekleidung und bis zum Frühstück lief auch alles normal ab. Als wir zum Camp los wollten mussten wir feststellen, dass meine Gastmutter die Kindersitze noch in ihrem Auto hatte! Tja, sie war natürlich schon spät dran gewesen und hatte ein wichtiges Meeting auf dem Programm, so dass die Kinder zu Hause geblieben sind.
Wir haben also UNO gespielt, auf dem Ipad gespielt, waren spazieren, haben Müsliriegel gebacken, Klavier geübt...
Am Mittag wollte meine Gastmutter die Sitze dann eigentlich vorbeigebracht haben, was sie jedoch vergessen hat. Somit sind die Jungs und ich zum Taekwondo gelaufen (ca. 20 min) - jedoch haben wir uns bevor Klassenbeginn noch "Frozen Yogurt" zur Abkühlung gegönnt, mhh!
Nach Hause laufen mussten wir zum Glück nicht, ich habe meiner Gastmutter eine nette SMS geschrieben und sie gebeten uns abzuholen. Sie hat uns wirklich total vergessen:)

Heute war der letzte Tag am Camp angesagt! "Zur Feier des Tages" waren wir mit meinen Gasteltern zum Mittag in "Favorite Indian Restaurant" essen - BUFFET! Mh, mal wieder zu viel gegessen, aber das essen ist einfach zu gut - und wir müssen bei dem Preis auch richtig reinhauen!

Am Abend hatte ich fiese Kopfschmerzen und habe mich ein wenig hingelegt, während meine Gastfamilie die Schulausstattung für den Großen besorgt hat.
A Pros Pos, Schule - die startet nähmlich Montag und das wird ein Heck-Meck sag ich euch! Meine Gastmutter ist auch schon am verzweifeln! Der Große wir von 8.30 Uhr bis 14.15 Uhr zur Schule gehen und der Kleiner bis 15.30 Uhr! Jedoch fängt für ihn um 15.30Uhr schon Taekwondo an, und bald auch Schwimmstunden. Zudem hat der Große am Freitag einen Testvorbereitungskurs (für die Schule), somit müssen wir auch noch seine Klavierstunden verlegen!
Puuuuh, es muss also noch eine Menge ausgetüftelt werden. Ich glaube meine Gastmutter ist froh, dass ich noch hier bin!

So, endlich ist das Wochenende da! Sonntag kommt meine Cousine von ihrer Reise zurück und bleibt noch für ein paar Tage.

Ich habe außerdem noch ein paar Dinge von meiner To-Do-Liste abzuhaken. Ich muss unbedingt mein Ladegerät für meine Kamera finden! Ein weiterer dicker Punkt ist Wohnungssuche, aber die stellt sich eher als schwierig heraus, vor allem wenn man ein paar tausend Meilen entfernt ist!
Naja, mal sehen, evtl muss ich am Anfang des Studiums noch im Wohnmobil meiner Eltern leben!:)

Euch allen ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße!



Montag, 20. August 2012

Neuigkeiten!

Ich habe einen Studienplatz! Leider ist es nicht wirklich meine erste Wahl, aber für Psychologie wurde ich nirgends angenommen:( Ich war natürlich super enttäuscht; erst klappt es hier nicht und nun kann ich nicht mal in Deutschland das studieren, was ich mir vorgestellt habe.
Nun also zu meinem Studiengang: Ich werde Ernährungswissenschaften in Jena studieren! Einige von euch werden nun sicher erstaunt reagieren, aber um ehrlich zu sein, war das mein Zweitwunsch. Ich habe mich in den letzten 2 Jahren sehr viel mit gesunder Ernährung und Kochen beschäftigt und ein richtiges Interesse daran entwickelt. Nun kann ich mir diesen Studiengang richtig gut vorstellen!
Einen Haken hat die Sache: Jena liegt 5 Stunden von zu Hause. Ich würde gerne wieder näher bei meiner Familie wohnen, aber es hat nicht sein sollen. Naja, die USA lag ja auch nicht gerade um die Ecke, da ist Jena doch eindeutig besser.
Ich freue mich jedenfalls nun richtig auf zu Hause. Es gibt noch viel zu erledigen; mit der Wohnungssuche geht es eher schwerfällig vorwärts: Es sind kaum noch Wohnungen im Internet zu finden, und viele von denen sind auch schon vergeben. Ich hoffe ich finde bald etwas, immerhin geht im Oktober schon das Studium los.
Angefangen zu Packen habe ich auch schon. Jedoch musste ich gerade wieder alles einigermaßen verstauen und in die Koffer stopfen, denn morgen wird das Haus mal wieder gereinigt.
Gestern Nacht hatte ich übrigens eine Idee (ja, ich wache nachts auf und mein Kopf beginnt einen Denk-Marathon): Ich würde gerne einen neuen Blog starten - ja das ist nichts neues, ABER ich möchte neben meinen Studentenerlebnissen u.a.auch Rezepte posten. Damit wollte ich letzte Nacht gleich loslegen, so aufgeregt war ich :) Aber es gibt vorerst wichtigere Dinge zu erledigen!
Ich bin ja schon froh, dass nächste Woche die Schule beginnt und die Jungs für nehr als nur 3 Stunden aus dem Haus sind - so werde ich genug Zeit haben zu packen und co. Ach, was werde ich die zwei vermissen; meine Gasteltern natürlich auch! Ihnen habe ich wirklich viel zu verdanken!
So, bevor nun wieder eine traurige Stimmung aufkommt, komme ich nun zum Ende!
Ich wünsche euch allen noch eine schöne Woche!
Liebe Grüüüüüüße!


Sonntag, 12. August 2012

Von Deutschem Dauerquatschen und Blitzblanken Ipods!

Nach ein paar schönen gemeinsamen Tagen ist meine Cousine Dominique gestern wieder abgereist. So viel deutsch am Stück habe ich schon lange nicht mehr gesprochen! Das hatte natürlich Auswirkungen: Gestern abend habe ich zusammen mit meinen Gasteltern einen Film geguckt und mittendrin einen Kommentar von mir gegeben. Plötzlich schauen mich meine Gasteltern ganz verdutzt an und meinten auf Englisch "Was hast du da gesagt?" - ich musste erst einmal nachdenken, was sie damit meinen könnten, bis ich festgestellt habe, dass ich etwas auf Deutsch gesagt hatte, so lustig!

Jedenfalls war es richtig toll, mal ein paar Tage wieder jemanden im Haus zu haben. Am Mittwoch hatten die Jungs und ich sie an einer Bushaltestelle abgeholt. Dominique hatte noch nicht einmal ein Handy, darum habe ich fleißig die Busfahrzeiten überprüft um auszurechnen, wann sie denn ungefähr an der ausgemachten Haltestelle aussteigen würde. Zum Glück liegt diese mitten in Downtown Danville, so haben die Jungs und ich uns im Starbucks eine Abkühlung gegönnt und dort gewartet. Um punkt 17.55 Uhr haben wir den Bus entdeckt, und kurz darauf auch meine Cousine. Zu Hause gab es dann Pizza, die ich schon vorher vorbereitet hatte. Donnerstag haben wir dann alle indisch gegessen - natürlich von meiner Gastmutter zubereitet. 

Da ich ja arbeiten musste, haben Dominique und ich in den paar Tagen nicht viel unternommen, aber es war trotzdem richtig nett. Freitag haben wir die Wäsche gemacht - leider habe ich nicht bemerkt, dass eine meiner Handtaschen in meiner Wäschetonne gelandet war; so hat mein Ipod gleich auch mal seinen ersten Waschgang hinter sich gebracht (den er leider nicht überlebt hat, so ein Mist.... naja!)
Freitag abend haben Dominique und ich uns dann ein Abendessen bei Subway gegönnt mit einem leckerem Eis als Dessert (ich konnte nicht fassen, dass sie noch nie bei "Coldstone Creamery" war - die haben das beste Eis überhaupt!!). Anschließend haben wir uns im Kino "The Campaign" angesehen. Nicht gerade die tollste Story aber echt witzig!

Samstag ging es schon wieder los für sie. Um 11 Uhr habe ich sie an der Bushaltestelle abgesetzt. Es war jedoch kein schwerer Abschied, denn am 26. August kommt sie schon wieder und bleibt noch ein paar Tage, bis es am 30. August nach Deutschland geht.
Nachdem der Bus sie aufgegabelt hatte, bin ich noch über den "Farmer's Market" gelaufen. Da wir schon eine Menge Obst und Gemüse im Kühlschrank hatten, habe ich Ausschau nach anderen Dingen gehalten. Ratet mal, was ich entdeckt habe? Deutsches Brot!!! Von einer deutschen Firma hier in den Staaten: "Beckmanns". Da habe ich gleich mal einen Laib Graubrot mitgenommen, was ich als "süße deutsche junge Dame" (ja, das hat der Händler gesagt - natürlich auf Englisch) für einen super Preis bekommen habe!
Was gab es also zum Mittagessen? Ja, genau, ein Sandwich mit DEUTSCHEM Graubrot! Mhh, lecker! Ich konnte den Monat nicht mehr warten:)
Meine Gastfamilie war während ich mein deutsches Mal verspeist habe übrigens wandern. Ich habe mich jedoch dieses Mal dazu entschieden nicht mitzukommen, da mein Fuß seit der letzten Wanderung noch mehr gelitten hat; es scheint einfach nicht besser zu werden. Ich denke meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio kann ich jetzt schon kündigen. Naja, ich werde eh in den nächsten Tagen kaum Zeit zum Sport haben.

Es wird ernst, meine Lieben! Heute habe ich schon mit dem Kofferpacken begonnen, um zu sehen, ob zwei Gepäckstücke plus Handgepäck ausreichen um 3 Jahre meines Lebens zu verstauen. Es sieht gut aus, aber da ist noch einiges im Kleiderschrank. In dem möchte ich momentan jedoch ungern rumwühlen, denn irgendwo dort drin sitzt eine dicke schwarze Spinne! Die haben meine Cousine und ich entdeckt - naja, eher ich, sie wollte sie nicht sehen. Wir hatten richtig Schwierigkeiten diese Nacht einzuschlafen - u.a. auch, weil wir nicht aufhören konnten zu quatschen :D

Ich melde mich bald wieder mit Neuigkeiten. Ich hoffe auch, dass ich euch dann erzählen kann, an welche Uni es für mich gehen wird, diese Woche sollten sie alle ihre Zu-und Absagen rausschicken!

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche! Arbeitet nicht zu hart und genießt das Wetter, es scheint als hätte Deutschland nun auch wieder Sonnenschein im Angebot!
Liebe Grüße,
Melanie

Mittwoch, 8. August 2012

Der Countdown läuft...

In einem Monat geht es nach Hause...in EINEM Monat! Die Zeit vergeht nun sicher wie nix. Ich habe noch so viel zu erledigen: Koffer Packen, davor noch Sachen aussortieren, das Fotobuch für meine Gastfamilie fertig stellen, und, und, und...
Ich werde mich heute kurz halten, der Tag war lang! Meine Cousine sitzt gerade neben mir und wir sind k.o.
Bis Samstag bleibt sie hier und genießt das kalifornische Wetter!

Das Wochenende war sehr nett. Wie gesagt hatten wir Besuch aus Kanada. Die Kinder waren total aufgeregt bis sie ankamen, dann war erst einmal Totenstille angesagt, bis die Geschenke aus den Koffern hervorgekrochen sind. Am Samstag hatten wir eigentlich vor zum Wasserpark zu fahren, jedoch hat das Wetter nicht mitgespielt (dabei hatte ich mir extra noch einen neuen Bikini besorgt) - somit ging es auf eine Wanderung, was auch sehr toll war! Jedoch hat mein Fuß ein wenig gelitten.
Sonntag saßen wir hauptsächlich vorm TV und haben die Olympischen Spiele verfolgt. Deutschland ist ja wie ich festgestellt habe gar nicht so schlecht dabei.

Ich werde euch morgen evtl noch mehr erzählen. Mein Kopf hat kann sich gerade nicht konzentrieren --- seht ihr? Ich brauche Schlaf! Gute Nacht! Liebe Grüße.

Mittwoch, 1. August 2012

Auf den Fuß gefallen

Da war die Meli mal wieder zu flott unterwegs am Sonntag! Ich wollte nur meinem Gastvater sein Handy bringen, da es am Klingeln war, und - plumps - da lag ich auf der Treppe! Ich hätte nicht gedacht, dass das ganze gleich so anschwellen würde! (Bitte keine Kommentare zur Fußpflege, ich weiß da müsste mal ein wenig was getan werden:)
Es war auch anfangs kaum schmerzhaft und dann ein paar Minuten später war ich plötzlich am Humpeln.
Wir hatten noch nicht mal ein Eispack im Gefrierfach, die haben wir dummerweise in Louisiana zurückgelassen; darum wurde mit kalten Tüchern gekühlt.
Irgendwie habe ich es dann noch geschafft mit meiner Gastfamilie essen zu gehen. Wir waren schon fast am verhungern! Wir hatten noch jemanden da, der den Receiver und co. am Fernseher anschließt (hier läuft das etwas anders als in Deutschland) und er hat ein wenig länger gebraucht - jetzt können wir wenigstens die Olympischen Spiele verfolgen.
Wie auch immer...nachdem alles angeschlossen war, sind wir gleich losgedüst und haben beim nächstbesten Italiener Platz genommen. (Ich brauchte etwas länger um zum Tisch zu watscheln) Das Essen war ganz ok, das Beste war sicherlich der Brotkorb mit dem Auberginen-Dip, welche gratis für alle serviert wurden!
Montag sah mein Fuß noch doller aus, und ich habe mich richtig aufgeregt, dass sowas gerade jetzt passieren muss, nachdem ich mich beim Fitnessstudio angemeldet habe! Naja, es war ja eh günstig. Mitlerweile kann ich zum Glück wieder laufen, es ist jedoch immer noch leicht geschwollen mit blauer Umrandung.
Viel konnte ich aufgrund meiner Verletzung dann auch mit den Jungs nicht tun. Unseren Nachmittagsspaziergang konnten wir auf jeden Fall vom Programm streichen. Wir waren schließlich ganz kreativ und haben "Ostereiersuche" gespielt - mit bunten Plastikbällen versteht sich. Damit kann man sie stundenlang animieren. Leider sind mir nach einiger Zeit die Verstecke ausgegangen. Heute haben wir es nach draußen verlegt, jedoch nicht für lang: 30°C sind zu heiß für eine Ostereiersuche. Wir hatten aber noch einige Bücher von der Bücherei - die haben wir allesamt durchgelesen. Natürlich waren das keine Romane sondern nette Kinderbücher:)


Heute war meine Gastmutter mal wieder spät zu Hause - kein großes Thema, ich hatte eh schon eine super Idee für das heutige Abendessen: Herzhafte Waffeln mit Bohnenmus und Ei, sowie Zucchini-Roll-Ups und Gurken mit Humus, aka Kichererbsenmus. Das war lecker! Macht euch bloß nicht lustig über meine Idee, ich habe sogar ein Foto, Kindertischdeckchen inklusive und ein paar Bissen später!


Schaut mal, was ich hier auf meinem Laptop entdeckt habe: Ein uraltes Foto von meiner Schwester und mir. Wenn ich mir das Bild so anschaue, freue ich mich richtig auf zu Hause. Das andere Bild hat der große von mit geschossen, während ich gestern die Spülmaschine entleert habe.

Morgen bekommen wir übrigens Besuch von der Schwester meines Gastvaters und ihrem Mann. Sie waren vor zwei Jahren an Weihnachten bei uns in Louisiana. Sie bleiben zwar nur bis Sonntag, aber es wird sicher lustig. Wir wollen am Wochenende evtl. zu einem nahegelegenem Wasserpark, den ich aus Zufall im Internet entdeckt habe. Das Wetter sollten wir auf jeden Fall ausnutzen.

Viel mehr habe ich auch nicht zu erzählen. Während die Kinder die letzten drei Tage im Camp waren, habe ich mir blöde Filme angesehen und mich dabei mit super leckerem Käse und Trauben vollgestopft - sprich, ich habe mich gelangweilt :) Morgen werde ich definitiv eine Runde laufen gehen, sofern mein Fuß es erlaubt. Na wenigstens ein kleiner Spaziergang sollte drin sein.

Bis zum nächsten Eintrag! Liebe Grüße!

Sonntag, 29. Juli 2012

3 Jahre!

Um genau zu sein sind es mitlerweile schon 3 Jahre, 1 Woche, und 2 Tage seit meiner Ankunft in den USA! (entschuldigt bitte die Verspätung!) Wow, wie die Zeit vergeht! Diese letzten 3 Jahre waren eine erlebnisreiche Zeit mit sowohl Höhen und Tiefen - auf den Punkt gebracht war es eine unglaubliche Bereicherung für mein Leben! Es hat sich viel verändert, vor allem ich habe mich verändert! Ich bin stolz auf meine Erfahrungen und die Dinge, die ich hier gemeistert habe.

Wie wär's mit einem kleinen Rückblick?!



20. JULI 2009: Flug in die USA - erster Stop: NEW YORK! 
(Au Pair Orientation)

Oh ja, der Flug in die USA - es war mein erster Flug überhaupt und in meinem Körper schwirrten Gefühle des Glücks, der Trauer und der Spannung allesamt auf einmal herum! Es war richtig schwer Abschied zu nehmen. Dann saß ich plötzlich mit all den anderen Au Pairs im Flieger und das Gequatsche ging los: Wo kommst du hin? Wie viele Kinder? Und dann waren wir auch schon in
New York! Es hätte keinen besseren ersten Stop geben können. Leider hat uns NY mit einer Menge Regen überrascht. Das hat uns die Laune jedoch nicht verdorben! Nach ein paar Tagen ging es auch schon weiter zu unseren Gastfamilien.






JULI - OKTOBER 2009: 1. Gastfamilie in NORTH CAROLINA/CHAPEL HILL
Die Zeit mit meiner ersten Gastfamilie war schwierig. Anfangs schien alles noch toll, immerhin kommt man voller Erwartungen in die USA! Es war sicher spaßig sich mit den ganzen kulturellen Unterschieden auseinanderzusetzen und all die anderen Au Pairs kennenzulernen und zu treffen. Auch meine Gasteltern waren nett. Doch das ist nicht alles was zählt: nachdem ich also diese spannende Phase durchlebt hatte, wurde mir klar, dass ich mich nicht wohlfühle, dass es einfach nicht passte! Ich konnte mir nicht vorstellen ein ganzes Jahr dort zu leben! Das was wir sehr wichtig ist war nähmlich nicht vorhanden: Ein Familienleben! 
Es viel mir richtig schwer mich für ein "Rematch" mit einer anderen Gastfamilie zu entscheiden, denn meine beste Freundin war seit ein paar Wochen Au Pair in der gleichen Gegend (nachdem sie die Familie gewechselt hatte). Ich hatte so sehr gehofft, eine andere Familie in North Carolina zu finden und bis zum letzten Tag meiner 2-wöchigen-Rematch-Periode gewartet, bis ich mich für meine jetzige Familie entschieden hatte. Damals wusste ich noch nicht, wie meine Pläne und mein Leben sich daraufhin verändern würden.....


15. OKTOBER 2009 -  JUNI 2010: 2. Gastfamilie in TEXAS/SUGARLAND
Am 15. Oktober ging es nach Texas. Meine Freundin hat mich zum Flughafen gefahren und das war sicher kein leichter Abschied. Während des Fluges war ich mal wieder gequält von einer Mixtur aus Gefühlen. Ich hatte aber vor allem Angst, dass es wieder so enden würde wie mit meiner ersten Gastfamilie.
In Texas wurde ich herzlichst begrüßt und die ganze Atmosphere im Haus war schon viel positiver als in Chapel Hill! Ich habe schnell eine gute und enge Beziehung mit meinen Gasteltern aufgebaut, etwas was ich von meiner ersten Gastfamilie überhaupt nicht kannte. Sie haben mich total in ihre Familie integriert, wofür ich  überaus dankbar bin! Wir haben viel zusammen erlebt und unternommen (u.a. eine "Safari-Tour" an Thanksgiving, Weihnachten in D.C., unzählige Museumsbesuche, eine Alligator-Park-Tour, etc, Besuch meiner Schwester und Urlaub in Los Angeles/CA).



Meine Au Pair Betreuerin ist eine weitere Person, der ich überaus dankbar bin! Die Treffen waren alle klasse und sie hat sich für jedes Au Pair Zeit genommen. 





JUNI 2010 - MAI 2012: LOUISIANA/MANDEVILLE
Der Umzug nach Louisiana war spannend. Es war sicher stressig, aber eine tolle Erfahrung! Die Eltern von meiner Gastmutter haben für ein paar Monate bei uns gewohnt. Erst mussten wir uns alle noch für eine längere Zeit mit einem kleinen Mietshaus zufrieden geben, bis wir schließlich ein wunderschönes Haus gefunden haben. Was natürlich etwas schade war, ist die Tatsache, dass es kaum Au Pairs in Louisiana gibt, da die meisten Au Pair Agenturen dort nicht vertreten sind. Ich habe aber kurz nach unserer Ankunft Jeanette kennengelernt, mit der ich wie ihr wisst auch viel Zeit verbracht habe. 
Wiedermal haben wir einiges erlebt: Ich war mit meiner Freundin für ein paar Tage ich NY (diesmal inklusive Sonnenschein), ein Au Pair Treffen in New Orleans, eine Swamptour, Disneyworld, Alligator-Ranch, mein Au Pair-Wochenende in Albany, ein Basketballspiel, und natürlich die Ameisenattacke auf meine Hand! Die Mutter meines Gastvaters war zudem für eine längere Zeit bei uns. Auch wenn ihre täglichen religiösen Fernsehsendungen mich etwas gestört haben (vor allem während des Lernens) haben wir uns richtig gut verstanden!

Und da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Im Januar 2011 startete mein erstes Semester am Delgado Community College! Ich war anfangs nervös und hatte schon bedenken, dass mein Englisch nicht ausreicht, aber das war nicht der Fall. Es war eine tolle Erfahrung und ich hätte gerne meine schulische Ausbildung in den Staaten fortgeführt, aber wie ihr wisst, hat das leider nicht geklappt.


MAI 2012 - JETZT: CALIFORNIA/DANVILLE
Und plötzlich waren wir auch schon in Kalifornien. Der Umzug schien diesmal ein wenig stressiger, vor allem die ganze Vorbereitungsphase, da meine Gastmutter schon Anfang des Jahres ihren neuen Job antreten musste. Jedoch haben wir das alles gut gemeistert und leben nun ich einer netten Gegend nahe San Francisco.
Ein weiterer Höhepunkt war natürlich unser Campingtrip, von dem ich vor nicht allzu langer Zeit berichtet hatte.

Nun sind wir im Hier und jetzt angekommen! Bald heißt es mal wieder Abschiednehmen, doch diesmal wird es in die entgegengesetzte Richtung gehen.

Nun aber noch eine kleine Zusammenfassung meiner letzten 3 Wochen:
- ich war mit den Kindern in "ICE AGE 4"
- mein 3-jährigesn Jubiläum wurde ausgiebig in unserem Lieblings- indischen Restaurant gefeiert:)
- am nächsten Tag habe ich dann noch zu Hause ein indisches Buffet gezaubert
- ich habe mich in einem Fitnesscenter angemeldet (sie hatten ein Angebot an dem Tag: Keine Anmeldegebühr und nur 12$ im Monat - da konnte ich nicht nein sagen, vor allem da ich eh nur noch knapp einen Monat hier habe)


- die Kinder und ich hatten unsere eigenen Olympischen Spiele zu Hause! Das war richtig anstrengend, vor allem da ich mich morgens schon ausgepowert hatte




- gestern war ich mit Daiana in San Francisco; wir haben uns morgens auf die Socken gemacht und den ganzen Tag dort verbracht, u.a. im "Walt Disney Museum", bei der Golden Gate Bridge und in Downtown (wir waren sogar den ganzen Tag mit einem ungültigen Busticket unterwegs, psst:) oh, und schaut mal was ich entdeckt habe: KINDER BUENO! Mh, das haben wir zwei genüsslich im Bus verspeist:)

Ca. 19.15 Uhr war ich wieder zu Hause, und wir hatten wie angekündigt Besuch von einem ehemaligen koreanischen College-Kollegen meines Gastvaters. Ich konnte also noch nett mit allen speisen - es gab natürlich indisch und zum Nachtisch eine dicke Erdbeetorte! Danach gings ins Bett, ich war fix und fertig!

Ich hoffe ihr hattet auch ein tolles Wochenende soweit! Eine schöne Woche euch allen!
Liebe Grüße!


Mittwoch, 11. Juli 2012

"Fully charged!"

Juhu, mein Laptop ist vollgeladen! Das Ladekabel lag heute in einem Amazon-Päckchen vor der Tür, und selbst wenn es nicht von "HP" selber stammt (wie mein Laptop), funktioniert es einwandfrei. Das ging einfacher als gedacht - ich hatte schon Sorge ich müsste das ganze Gerät einschicken - und für weniger als $20 kann man auch wirklich nicht meckern.
Jedenfalls gibt es ab heute wieder Einträge von meinem Computer aus.
Heute war es richtig heiß hier mit Höchsttemperaturen von 34°C. Wie schon erwähnt bin ich mit den zwei Jungs nach dem Mittagessen zum "Automobile Museum" gefahren, in dem man es wenigstens aushalten konnte. Wir drei waren ganz schön angetan, von den alten Gefährten. Die hatten dort auch einige Schmuckstücke stehen. Zum Glück wurde den Kindern auch nicht so schnell langweilig, da wir am Eingang eine Art Fragebogen für eine Auto-Schnitzeljagd mitgenommen haben. Am Ende haben sie sogar einen kleinen Preis erhalten - so ein kleines Murmel-labyrint.
Schaut euch mal ein paar der netten Modele an; hauptsächlich Autos aus den USA, Italien, und natürlich Deutschland:
Was genau das auf dem linken Bild sein sollte, weiß ich auch nicht. Es kommt aus Deutschland und hatte irgendwie keine Ähnlichkeit mit all den anderen Fahrzeugen :) Ich hab es fotografiert, damit ich mir die Infos durchlesen kann, die Kinder sind da so schnell dran vorbeigehuscht!



Schicke Schlitten, nicht? Ich hätte gerne mal in ein paar von denen eine Spitztour unternommen. Ich wette, der Kleine hätte sich auch gerne in eines der Autos gesetzt, der hat nähmlich gleich mal die Absperrung vor den Autos ignoriert :)
Nach unserer ca. 1.5 bis 2-stündigen  Autotour haben wir uns "Frozen Yogurt" gegönnt - nicht Eiscreme, sonderen gefrorener Yogurt. Hoffentlich gibt es das auch irgendwo in Deutschland zu finden. Man kann sich selber alle möglichen Sorten zusammenmischen, und dann mit Dingen wie frischen Früchten, Süßigkeiten, Nüssen, Keksen, Müsli, und, und, und verzieren. Eine bessere Abkühlung am Nachmittag gibt's gar nicht!

Wieder zu hause haben wir eine Runde "Stadt-Land-Fluss" gespielt, natürlich auf Englisch. Das habe ich dem Großen gestern erklärt, und wir hatten eine Menge Spaß. Heute haben wir die übrigen Buchstaben durchgearbeitet. "V, W, X, Y, und Z" haben wir jedoch ausgelassen - ich konnte ihn einfach nicht überzeugen, dass wir sicher ein Land mit "X" finden werden:)

Nachdem alle Buchstaben abgehakt waren, ging es ran ans Kochen. Meine Gastmutter kommt leider nicht  mehr vor 17 Uhr nach Hause und ich wollte ihr einen Gefallen tun und habe mich an den Herd gestellt - gestern hat sie die Kinder nähmlich schon zum Essen in einen indischen Imbiss genommen (ich hatte ja mein vorbereitetes Kokosnuss-Ananas-Reis Gericht und habe dankend abgesagt). Indisch sollte es jedoch auch heute sein, wir hatten einiges im Kühlschrank, was noch aufgebraucht werden musste. Heraus kam: Auberginen-Curry, Blumenkohl-Kichererbsen-Kokosmilch-Curry, Parathas (eine Art Pfannekuchen aus Mehl und Wasser, gegart mit Ghee/Butter oder Öl)



Raita (aka gesalzener Yogurt - welchen ich noch nie mochte), und Reis. (Die Bilder sind aus dem Internet, aber so in etwa sah unser Abendessen aus). Und ich habe geschwitzt ohne Ende! Es war ja schon heiß, aber wenn man eine Stunde ununterbrochen am Herd steht, wird einem natürlich lecker warm - später habe ich herausgefunden, dass die Klimaanlage noch nicht mal angeschaltet war; aus igrendeinem Grund scheint die immer noch nicht einwandfrei zu funktionieren. Als meine Gastmutter heimkam, hat sie sie netterweise angeschaltet! Die war übrigens hellauf begeistert von meiner Kochkunst - sie meinte ich bin ein indischer Meiserkoch :)

Nun werde ich den Abend an meinem Laptop genießen. Irgendwie habe ich mich jedoch schon so an mein Ipad gewöhnt, dass ich den PC am liebsten ausschalten würde - aber ich muss eh noch ein paar Dinge auf Vordermann bringen. Und ein weiterer Punkt auf meiner To-Do-Liste muss noch bearbeitet werden: Flug suchen und buchen!
Hier noch ein paar weitere Bilder vom Haus - geschossen mit einer "richtigen" Kamera! Die Blumen kommen übrigens von unser Maklerin. Der Strauß macht sich wirklich gut da in der Küche.











Den Spruch von Mahadma Ghandi fand ich ganz toll: "Die Zukunft hängt davon ab, was wir in der Gegenwart tun"

Euch noch eine schöne Woche!